IHK24 – Businessplan


Das ist Nina. Nina hat bisher als
Erzieherin im Kindergarten gearbeitet. Ihre eigenen Kinder sind nun beinahe
erwachsen und Nina möchte sich mit einem eigenen Geschäft selbstständig machen.
Weil sie früher oft auf die schönen Anziehsachen ihrer Kinder angesprochen
wurde, kennt sie die große Nachfrage nach günstiger Kinderkleidung in guter
Qualität. Deshalb plant Nina einen Secondhand-Laden zu eröffnen. Ihr Angebot möchte sie auf Kinderkleidung aus Bio-Baumwolle und Fair-Trade-Produkte
konzentrieren. Eine Frau, eine Idee. Zunächst schreibt
Nina einen Businessplan. Er dient dazu, das Geschäftsvorhaben auf
den Prüfstand zu stellen, nach außen zu kommunizieren und zu steuern.
Das hilft Nina, die Marktchancen ihrer Idee realistisch einzuschätzen.
Der Businessplan dient auch als Informationsdokument gegenüber
potenziellen Geldgebern. Beratung für die Erstellung des Businessplans holt sich
Nina bei ihrer IHK. Der Plan besteht aus verschiedenen
Elementen. In der “Zusammenfassung” wird das Vorhaben zunächst skizziert. Unter
“Produkt und Unternehmensidee” formuliert Nina ihre Geschäftsidee und die
Unternehmensziele. Im nächsten Schritt analysiert sie Markt und Branche.
Nina stellt fest, dass ihre Idee in ihrem Wohnort bisher noch nicht umgesetzt
wurde. Das Ladengeschäft, das sie mieten möchte, ist sowohl mit dem Auto als auch
für Laufkundschaft gut erreichbar. Im Punkt “Management und Gründerteam” stellt Nina sich selbst, eventuelle Mitgründer und die jeweiligen Qualifikationen vor.
Der Absatz “Marketing und Vertrieb” beschreibt, wie und woher sie ihre Waren
bekommt. Dafür hat sie bereits eine Lösung. Sie greift auf das Netzwerk aus
ihrer Erziehertätigkeit zurück. Über das gleiche Netzwerk möchte sie auch ihre
Kunden erreichen. Außerdem plant Nina per Flyer und über
das Internet zu werben. Ein wichtiges Element ist die
Finanzplanung: Wie hoch kalkuliert Nina die Erträge ihres Secondhand-Ladens? Wieviel Kapital benötigt sie und wo bekommt sie es her? Um den Kapitalbedarf
einschätzen zu können, wählt sie zunächst die passende Rechtsform für ihr
Unternehmen. Sie stellt fest, dass ihr Eigenkapital
nicht ausreicht und sie zusätzlich einen Kredit von der Bank benötigt. Eine
Rentabilitätsvorschau und Liquiditätsplanung sind ebenfalls Teil
der Finanzplanung und legen dar, dass Nina mit dem Laden ihren Lebensunterhalt
bestreiten könnte. Die Erstellung des Businessplans kann zeitaufwändig sein,
bietet aber eine gute Vorbereitung auf die Selbstständigkeit. Mögliche Risiken
werden früh aufgedeckt und können somit beseitigt werden.
Nina ist froh, dass die IHK ihr mit persönlicher Beratung, Leitfäden, Zugang
zu verschiedenen Netzwerken und Online-Angeboten dabei zur Seite steht.
Auch Detailfragen bei der Ausarbeitung kann sie so gut meistern.
Nina fühlt sich gut vorbereitet und freut sich auf die Gründung ihres
eigenen Ladens.

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3 thoughts on “IHK24 – Businessplan

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